THUNDERBIRDS ARE GO! entstand
1966 während der Dreharbeiten zum zweiten Produktionsblocks (6 Episoden)
von Thunderbirds. Farbe, Kinoformat 94 Min. Created by: Gerry &
Sylvia
Anderson; Producer: David Lane; Director of Photography:
John
Read; Art Director: Bob Bell; Special Effects: Derek Meddings;
Puppetry Supervision: Christine Glanville und Mary Turner;
Music: Barry Gray.
THUNDERBIRDS ARE GO! lief in Deutschland
unter dem Titel: "FEUERVÖGEL STARTBEREIT", 1967 und 1971 im
Kino. |
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Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Auf dem
Weltraumversuchsgelände Glenn Field in den USA, startet das mit 5
Astronauten besetzte Großraumschiff (siehe Bild)
ZeroX zur
ersten Reise zum Mars. Aber schon nach wenigen Minuten stürzt es,
auf Grund von Sabotage, ab. Die Besatzung kann sich in letzter Sekunde
retten.
Zwei Jahre später, als sich der Mars erneut in einer
günstigen Stellung zur Erde befindet, wird der Start wiederholt, diesmal
unter der Betreuung von International Rescue. Es läuft alles
nach Plan. Als die Astronauten auf dem Mars Gesteinsproben freisprengen,
werden sie von seltsamen Wesen angegriffen (kein Wunder!). Sie schaffen
es aber rechtzeitig den Planeten zu verlassen. Nach dem wiedereintritt
in die Erdatmosphäre, beim Rendevous mit den 'Tragflächen', tritt
ein defekt an der Steuerung auf, das Schiff ist nicht mehr manövrierfähig.
Jetzt kann es nur noch heißen: Thunderbirds Are Go! |
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Für diesen Film mussten größere und detailiertere Modelle der THUNDERBIRDS 1-5 angefertigt werden. Neue und interessantere Innenausstattungen wurden entworfen und gebaut. Auch für die Puppenspieler und -bauer war der Film eine große Herausforderung. Puppenspielerin Wanda Brown erinnert sich: "Die besten Marionetten wurden für den Film ausgesucht; sie wurden gründlich gereinigt, neu angemalt und bekamen teilweise neue Kostüme. So wurde vieles im Film gezeigt, was ihr auf dem Bildschirm nicht sehen konntet."
Es wurden Probeaufnahmen gemacht, die man sich am nächsten Tag, auf der Leinwand eines großen Kinos, anschaute, um zu sehen wie die Szenen wirken. Einige Puppen wurden für den Film völlig neu gebaut - allen voran Scott Tracy. 5 neue Figuren wurden für die ZeroX Crew entworfen und 5 weitere für Cliff Richard und seine Band die Shadows. Neben Cliff Richard waren dies: Hank Marvin, Brian Bennett, Bruce Welch und John Rostill. Die Idee, Cliff Richard And The Shadows zu nehmen, kam Gerry und Sylvia als sie in ihrem Ferienhaus in Portugal waren - Cliff und sie waren Nachbarn!
Marionetten zu bauen, welche originale Kopien von Menschen waren, war eine völlig neue Herausforderung an die Puppenbauer. Als Vorlage dienten Fotos, welche die Köpfe der Musiker aus den verschiedenen Perspektiven zeigten.
Das Special Effects Team um Derek Meddings, musste sich viele neue und aufregende Effekte einfallen lassen. So z.B. die Crashdown-Szene von ZeroX am Ende des Films oder die Feuerregen speienden Steinmonster auf dem Mars. Es wurden auch alle Start-Szenen der THUNDERBIRDS, mit den neuen, größeren Modellen, neu gedreht. Das Filmen der über 300 Special Effects Materials, dauerte 5 Monate!
Das grösste ZeroX Modell war 7 fuss lang, wog 50 lbs und kostete £ 2500. Der FAB1 in Puppengröße kostete £ 2000 in der Herstellung.
Barry Gray schrieb wieder diese wunderbare Musik für den Film. Zum Produktionsbeginn rief Gerry Anderson, Barry Gray in sein Büro und sagte: "Barry, ich möchte einen richtigen Orchestersound für Thunderbirds Are Go. Wieviele Musiker benötigst Du dafür?" "Ich sagte: Wenn Du einen richtigen Symphonieorchestersound willst, brauchst Du um die 120. Als er sich wieder vom Boden erhob, sagte er: "Also wieviele würden ausreichen?" "Und ich sagte: Ich mache es mit 70 Musikern.Und so hatte ich ein 70 Personen Orchester und es bereitete mir sehr viel Spaß."
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Die Premiere war am 12.12.1966 im London
Pavilion beim Piccadilly Circus. Als die Limousine von Gerry
& Sylvia vor dem Kino stoppte, waren sie erstaunt, welch´
riesige Menschenmenge auf sie wartete. 'The Band Of The Royal Marines'
spielte den Thunderbirds Marsch. Im Foyer warteten schon die Ehrengäste
und die Puppen-Stars. Es wurden viele Modelle ausgestellt, und auf einem
Schild stand: 'Erwachsenen nur in Begleitung eines Kindes.'
Der Film wurde mit großer Begeisterung honoriert.
Die Presse, des nächsten Tages, war ebenso begeistert. The Sunday
Times: "Technisch ist der Film genial, mit exzellenten Weltraumschiffen
und spektakulären Katastrophen, und nicht ein manipulierter Faden
ist zu sehen!" The Daily Mail: "Wer braucht Menschen?"
Doch leider - gerade jetzt zur Weihnachtszeit - floppte
der Film völlig, die Kinos blieben leer. Keiner konnte sich dies erklären.
Die Serie lief mit großem Erfolg in England und weltweit, jedoch
die Kinoversion fand keinen Anklang. |
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| THUNDERBIRD 6 1967/68, farbe,
Kinoformat 90 Min. Created by: Gerry & Sylvia Anderson;
Producer: David Lane; Director of Photography: John Read;
Art Director: Bob Bell; Special Effects: Derek Meddings;
Puppetry Supervision:
Christine Glanville und Mary Turner;
Music: Barry Gray. |
| Jeff Tracy möchte, dass Brains
einen weiteren THUNDERBIRD entwirft, Brains will dies aber
nicht so recht gelingen . . . |
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein neues Flugzeug oder besser gesagt Flugschiff "Skyship 1". Es ist eine Mischung aus Zeppelin und Flugzeug und wurde von Chefingenieur 'Brains' konstruiert. Auf seinem Jungfernflug befinden sich an Bord: Lady Penelope, Parker, Alan Tracy, Tin-Tin. Die Crew wird von Ganstern überwältigt, umgebracht und aus dem Luftschiff geworfen. Sie wollen mit Skyship 1 in ein verlassenes Gebiet fliegen und dorthin International Rescue locken, um sich die THUNDERBIRDS Maschinen zu stehlen. Es kommt zu einer Schießerei im Luftschiff und dabei werden die Anti-Gravitationsgeneratoren beschädigt. Skyship 1 verliert an Höhe und droht abzustürzen. Brains hat im letzten Moment eine Idee . . . |
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| Um diesen Film zu promoten, wurde ein 'Life-Size' FAB1
gebaut. |
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| (Bitte anklicken für Vergrößerung) |
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Mit diesem sollten Gerry und Sylvia auf Promotiontour gehen, jedoch 'verabschiedete' sich dieser schon nach wenigen Metern. 19?? wurde er auf einem Schrottplatz wiedergefunden und steht heute, voll restauriert, im 'Cars Of The Stars' Museum in Keswick, England.
Aus welchen Gründen auch immer, floppte auch dieser Film. Heutzutage sind beide Kinofilme, im britischen Fernsehen oder als Videotapes, ein großer Erfolg bei den Fans.
"Es sieht so aus, als ob einige meiner Produktionen wie ein guter Wein sind. Sie brauchen Zeit zum Reifen." (G. A.)
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